B90/GRÜNE Ludwigshafen http://www.gruene-lu.de BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ludwigshafen stellen sich vor. http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/erster_weltbienentag_am_20_mai_bienen_unentbehrlich_fuer_oekosystem_und_wirtschaft/ Erster Weltbienentag am 20. Mai: Bienen unentbehrlich für Ökosystem und Wirtschaft http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/erster_weltbienentag_am_20_mai_bienen_unentbehrlich_fuer_oekosystem_und_wirtschaft/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/erster_weltbienentag_am_20_mai_bienen_unentbehrlich_fuer_oekosystem_und_wirtschaft/ Die Vereinten Nationen (UN) haben den 20. Mai zum Weltbienentag ausgerufen. Dieser Tag soll... Auf Betreiben Sloweniens haben die Vereinten Nationen im Dezember 2017 den 20. Mai 2018 zum ersten Weltbienentag ausgerufen. Für den Tag zu Ehren der Bienen stimmten 115 UN-Mitgliedsstaaten, darunter alle EU-Staaten, die USA, Kanada, China, Russland, Indien, Brasilien und Australien. Mit diesem Tag soll unterstrichen werden, wie viele Pflanzen auf die Bestäubung von Bienen angewiesen sind und wie wichtig die Insekten für unser Ökosystem und die Landwirtschaft sind. Nach Angaben des Weltrats für Biologische Vielfalt sorgen Bienen und andere Insekten mit ihrer Bestäubung jedes Jahr weltweit für Nahrungsmittel im Wert von bis zu rund 500 Milliarden Euro.

Bienen als Thema aktueller denn je

Wie groß die Angst davor ist, die Bienen könnten aussterben, zeigt sich derzeit in einer hitzigen öffentlichen Diskussion und zahlreichen Aktionen, in denen es um Bienen geht: So machte ein Discounter in Hannover mit einer "Bienen-Aktion" auf sich aufmerksam: Um auf die Auswirkungen des Insekten- und Bienensterbens hinzuweisen, räumten die Mitarbeiter in der Nacht auf den 14. Mai 2018 unangekündigt 60 Prozent aller Produkte vom Apfel bis zur Baumwollsocke aus den Regalen. Alle diese Produkte seien direkt oder indirekt von Insektenbestäubung abhängig, so das Unternehmen. Auf Schildern in dem über die Hälfte leeren Supermarkt stand: "Biene weg. Regal leer."

Politisches Streitobjekt Bienen

Auch in der Politik wird das Thema Insektensterben viel diskutiert. So hat Kanzlerin Angela Merkel den Bundestag am 16. Mai 2018 aufgefordert gegen das Bienensterben vorzugehen. "Bienen stehen pars pro toto für das, was wir unter Artenvielfalt verstehen", sagte sie im Plenum und wies auf den Weltbienentag hin. Die Grünen warfen der Bundesregierung dagegen "billige Symbolpolitik" beim Kampf gegen das Artensterben vor. "Wenn Angela Merkel den Bienenschutz glaubhaft zur Chefsache machen will, muss ihre Regierung viel mehr tun als einmal im Jahr an die Artenvielfalt denken", erklärte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. So müsse die Regierung neben den drei jüngst von der EU verbotenen Neonikotinoiden alle weiteren für Bienen schädlichen Pflanzenschutzmittel verbannen. Außerdem forderte er von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), sich einer Umschichtung von Fördergeldern auf bienenfreundlich wirtschaftende Agrarbetriebe nicht mehr zu verweigern.

Mehr Imker, aber weniger Wildbienen

Allein in Deutschland gelten mehr als die Hälfte der fast 600 Wildbienenarten als gefährdet. Anders sieht es bei der Honigbiene aus, die der Mensch gezüchtet hat. Die Zahl der Völker nimmt seit Jahren wieder zu, weil mehr Menschen das Imkern als Hobby entdeckt haben. Etwa 870.000 Völker schwirren nach Angaben des Deutschen Imkerbundes hierzulande herum. Zum Weltbienentag hat der Verein seine Mitglieder aufgerufen, sich mit speziellen Aktionen zu beteiligen. "Wir freuen uns, dass sich seit elf Jahren immer mehr Menschen für die Imkerei interessieren. Aber es muss noch lange nicht jeder Imker werden, um Bienen zu helfen", so die Geschäftsführerin des Deutschen Imkerbundes Barbara Löwer. Auch sie betont, dass es in Deutschland vor allem um die Wildbienen gehe, wenn vom Bienensterben die Rede ist.

Mehr bienenfreundliche Gärten

Löwer fügt hinzu: "Denn im Gegensatz zur Honigbiene, auf die der Mensch (Imker) achtet, sterben Wildbienen fast unbemerkt. Helfen würde deshalb bereits ein kritischer Blick ins eigene Lebensumfeld und die Frage: Ist dieses bienenfreundlich gestaltet?" So soll der Weltbienentag auch mit dem Vorurteil aufräumen, ein bienenfreundlicher Garten sei mit großem Aufwand verbunden. Dem sei eben nicht so, erklärt Löwer. Umdenken in der Landwirtschaft gefordert Seit Jahren kämpfen die Imkereien immer wieder mit hohen Winterverlusten. Zwar habe es auch früher schon hohe Verluste gegeben, jedoch kehrten diese seit rund 15 Jahren in geringeren Abständen wieder, so die Expertin.

Quelle: BR, Wissen

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Sun, 20 May 2018 17:34:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_wollen_theaterdiskussion/ Grüne wollen Theaterdiskussion http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_wollen_theaterdiskussion/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_wollen_theaterdiskussion/ Wie soll es mit dem Theater im Pfalzbau weitergehen? Der Pfalzbau als Ersatzspielstätte für das... Grüne wollen Theaterdiskussion:

Wie soll es mit dem Theater im Pfalzbau weitergehen? Der Pfalzbau als Ersatzspielstätte für das Mannheimer Nationaltheater?Die Grünen im Rat erwarten eine frühzeitige Einbindung der Gremien und eine breite Diskussion darüber, wie die Zukunft des Theaters im Pfalzbau gestaltet werden soll:

Das Theater im Pfalzbau unter der Leitung von Tilman Gersch muss mit deutlich geringeren Mitteln als das Mannheimer Nationaltheater seine Bühne mit Gastspielen bespielen. Der Pfalzbau hat sich als Haus ohne eigenes Ensemble mit den Festspielen sehr gut profilieren können und spannende Ensembles wie das Wiener Burgtheater mit prominenten Schauspieler/-innen und Inszenierungen in die Region gebracht. Damit wurde eine hohe Resonanz bei den Zuschauer/-innen erreicht. Dennoch: Der Etat wird auf Dauer nicht mehr genügen, um neben den Festspielen auch eine kontinuierliche und ganzjährige Auslastung des Pfalzbaus zu erzielen. Die Frage, wie es weitergehen wird, stellt sich auf jeden Fall. Die Debatte um den Pfalzbau als Ersatzspielstätte für das Mannheimer Nationaltheater verschärft nun die Zukunftsfrage: Erfolgt hier ein Sterben auf Raten oder zukunftsweisende Theaterpolitik? Die Grünen im Rat fordern die Verwaltung wird auf, im nächsten Kulturausschuss am 20. Juni 2018 den Stand der Verhandlungen mit Mannheim darzustellen und in der Folge mögliche Szenarien als Grundlage für eine kulturpolitische Diskussion zu entwickeln.

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Tue, 08 May 2018 06:57:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/die_gruenen_im_rat_fordern_staedtischen_digitalisierungsplan/ Die Grünen im Rat fordern städtischen Digitalisierungsplan http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/die_gruenen_im_rat_fordern_staedtischen_digitalisierungsplan/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/die_gruenen_im_rat_fordern_staedtischen_digitalisierungsplan/ "Ob es um die Bildung der Zukunft geht oder um digitale Bürgerdienste, um... 2.5.2018

Die Grünen im Rat fordern städtischen Digitalisierungsplan

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat vor wenigen Tagen ihre Digitalisierungsstrategie veröffentlicht, die in vielen Bereichen auf einer engen Zusammenarbeit mit den Kommunen im Land beruht. Die grüne Fraktion im Ludwigshafener Stadtrat vermisst in diesem Zusammenhang eine städtische Strategie zum Thema Digitalisierung, eine koordinierte Planung und die entsprechende zentrale Verantwortung in der Stadtverwaltung. Dazu Fraktionsvorsitzender Hans-Uwe Daumann: "Ob es um die Bildung der Zukunft geht oder um digitale Bürgerdienste, um Online-Bürgerbeteiligung oder die zukünftige Arbeitsplatzgestaltung der städtischen Mitarbeiter, die Digitalisierung betrifft alle Bereiche der Verwaltung. Wir vermissen dazu eine übergreifende Strategie der Stadtverwaltung." Die Fraktion beobachtet seit einiger Zeit, dass allgemeine Entwicklungen in Ludwigshafen ignoriert oder verpasst werden. Heinz Zell (Piratenpartei), digitalpolitischer Sprecher der Fraktion: "Wir verstehen nicht, warum Stadt und Tochtergesellschaften keine bessere Infrastruktur für freies WLAN zu Stande bekommen. Die Ausstattung mit digitalen Bürgerservices ist in Ludwigshafen ziemlich mangelhaft. Auch für innovative Existenzgründer ist eine hochwertige digitale Ausstattung eine wesentliche Voraussetzung."

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Wed, 02 May 2018 09:11:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_raetseln_um_rathausturm_muss_beendet_werden/ Grüne im Rat: Rätseln um Rathausturm muss beendet werden http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_raetseln_um_rathausturm_muss_beendet_werden/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_raetseln_um_rathausturm_muss_beendet_werden/ Die Zukunft des Rathaus-Centers hängt nach Meinung der grünen Stadtratsfraktion eng mit Sanierung,... 29.4.2018

Die Grünen im Rat

Grüne im Rat: Rätseln um Rathausturm muss beendet werden

Die Zukunft des Rathaus-Centers hängt nach Meinung der grünen Stadtratsfraktion eng mit Sanierung, Abriss oder Verkauf des städtischen Rathauses zusammen. "Spekulationen um Kauf oder Enteignung eines Teils oder des ganzen Rathaus-Centers durch die Stadt im Zusammenhang mit dem geplanten Abriss der Hochstraße Nord sind relativ sinnlos, solange die Fraktionen und die Stadtbevölkerung über das Schicksal des städtischen Rathauses im Unklaren gelassen werden," meint Fraktionsvorsitzender Hans-Uwe Daumann. Bereits vor zwei Jahren zog die Hälfte der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus dem Rathaus in Ersatzbüros. Der Rest soll nach bisherigem Kenntnisstand ebenfalls ausziehen, weil das Rathaus mindestens kernsaniert werden muss. Die Umzüge von Verwaltungsbereichen, die andauernden Ersatzlösungen und der Betrieb des halb leerstehenden Rathauses sind eine teure Belastung für die Stadt. In jedem Fall müssen der Umbau oder Rückbau des Rathauses parallel zum Hochstrassenabriss erfolgen. Die grüne Stadtratsfraktion fordert die Verwaltung daher auf, baldmöglichst die Alternativen für den Rathausbau und die jeweiligen Kosten zu benennen.

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Sun, 29 Apr 2018 19:04:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_ungehindert_zu_fuss_gehen/ Grüne: Ungehindert zu Fuß gehen http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_ungehindert_zu_fuss_gehen/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_ungehindert_zu_fuss_gehen/ Immer wieder werden Fahrzeuge in erheblich behindernder Art und Weise auf dem Gehweg abgestellt.... Grüne: Ungehindert zu Fuß gehen

Laut Strassenverkehrsordnung ist die Fahrbahn als Platz für Fahrzeuge vorgesehen, auf Gehwegen dürfen Fahrzeuge nur dann abgestellt werden, wenn dies durch das Verkehrszeichen 315 erlaubt wird. Vielen Fahrzeugführer*innen scheint dies nicht bewusst zu sein, denn immer wieder werden Fahrzeuge in erheblich behindernder Art und Weise auf dem Gehweg abgestellt. Dadurch werden insbesondere die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen, nämlich Kinder, Eltern mit Kinderwägen, Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit Rollatoren gefährdet, weil sie auf die Straße ausweichen müssen. Will man die Rechte von Fußgänger*innen schützen, bieten sich zwei Vorgehensweisen an: entweder man verschärft den Kontrolldruck und bestraft Falschparker rigoros oder man verhindert das Falschparken durch Poller. Beide Varianten kosten Geld, dass andernorts eingespart werden muss. Am besten wäre es also, beim Parken von selbst auf Fußgänger *innen Rücksicht zu nehmen.

Ihre Heike Heß

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Sat, 28 Apr 2018 07:36:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_begruessen_bewegung_bei_metropol/ Grüne in Süd begrüßen Bewegung bei Metropol http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_begruessen_bewegung_bei_metropol/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_begruessen_bewegung_bei_metropol/ Die Grünen in der südlichen Innenstadt begrüßen, dass es endlich Bewegung in Sachen Metropol gibt.... Raik Dreher, Fraktionssprecher: „Endlich wacht die große Koalition auf und sieht der Tatsache vom Kaiser ohne Kleider ins Gesicht. Herr Tetzner hat nichts anzubieten, und auch die erneute Verschiebung des Bauvorhabens bedeutet, dass er keine Planung, noch Interessenten vorweisen kann.“

Die Grünen haben sich seit dem Bekanntwerden der Pläne des Investors seit 2013 vehement gegen die Planungen auf dem Berliner Platz ausgesprochen. Dies haben wir mit den Dimensionen des Neubaus, als auch mit dem fehlenden Bedarf für einen 70 m hohen Büroturm begründet. 2016 haben wir auch eine Umfrage im Internet initiiert, deren Ergebnis eine einhelliger Ablehnung ergab. Zuletzt hatte eine Mitgliederversammlung am 6. November 2017 beschlossen, dass der Berliner Platz als Freifläche erhalten bleibt. Er soll nach zeitgemäßen Maßstäben neu gestaltet werden und nach unseren Vorstellungen auch eine einstöckige Bebauung beinhalten. Wir wollen zudem eine breit angelegte Bürgerbeteiligung und einen Ideenwettbewerb von Planungsbüros im Bereich Stadtplanung.

Jens Brückner, Fraktionsmitglied: „Die Große Koalition in Ludwigshafen kommt, wie so oft, spät zur Einsicht. Aber besser spät als nie. Es wäre gut für die Stadtmitte gewesen, wenn diese Einsicht früher gekommen wäre.“

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Fri, 27 Apr 2018 10:13:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/romeo_franz_zieht_ab_dem_01_juli_2018_ins_europaparlament_eininfogruen_luwigshafen_hat_ihn_dazu_befragt/ Romeo Franz zieht ab dem 1. Juli 2018 ins Europaparlament ein. InfoGrün Luwigshafen hat ihn dazu befragt. http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/romeo_franz_zieht_ab_dem_01_juli_2018_ins_europaparlament_eininfogruen_luwigshafen_hat_ihn_dazu_befragt/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/romeo_franz_zieht_ab_dem_01_juli_2018_ins_europaparlament_eininfogruen_luwigshafen_hat_ihn_dazu_befragt/ InfoGrün: Du hast auf dem Landesparteitag der Grünen in Rheinland-Pfalz am letzten Sams-tag ein... InfoGrün: Du machst dich besonders stark für Minderheiten. Welche Schwerpunkte möchtest du im europäischen Parlament setzen? Du bist in Europa gut vernetzt. In welches Land führte dich deine letzte Reise?

Romeo Franz: Meine letzte Reise war eine Delegationsreise nach Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina. In Novi-Sad besuchte ich u.a. ein Mütterzentrum von Menschen mit Romno-Hintergrund. Die Mütter kämpfen dort für eine gleichberechtigte Chance ihrer Kinder auf Bildung, denn auch dort werden Kinder mit Romno-Hintergrund oft im Bildungssytem segregiert. Ich habe dort sofort entschieden zu helfen und den Müttern kostenlose Qualifizierung für NGOs von einem von mir gegründeten Qualifizierungszentrum angeboten.

Weiter ging es nach Sarajevo, dort regieren drei Ethnien diesen Staat. Ein Kleinstaaterei die den Weg in die EU sehr erschwert.Aber auch dort gibt es Möglichkeiten, den ausgegrenzten Gruppen zu helfen, nämlich auch mit deutschen Unternehmen, die dort nach Arbeitskräften suchen und ausbilden möchten. Hier möchte ich anknüpfen und die Unternehmer für dieses Thema zu interessieren.

InfoGrün: Sinti und Roma ist ein Thema, aber nicht dein einzigstes. Der soziale Wohnungsbau und die Entzerrung sozialer Brennpunkte ist einer deiner Tätigkeitsschwerpunkte. Wie willst du soziale Brennpunkte konkret entzerren?

Romeo Franz: Mein Einsatz für die Menschenrechte gelten allen sozial Benachteiligten Menschen, als Sinto und Sohn einer Holocaust-Überlebenden, welche fast 60 Jahre um ihre Anerkennung und für die erlebten Qualen in der NS-Zeit kämpfen musste, ist das Thema Minderheitenpolitik für mich besonders wichtig, denn es betrifft mich selbst. Ich weiß wie sich soziale Ausgrenzung und Diskrimninierung anfühlt. Diese Empathie gegenüber sozial Benachteiligten fehlt in der Politik und ihren Entscheidungen. Sie werden kaum bis gar nicht in Lösungskonzepte einbezogen, man grenzt weiter munter aus, sei es im Bildungsbereich, Wohnungsbereich, auf dem Arbeitsmarkt oder im Gesundheitswesen, wie wir ja gerade aktuell wieder erleben.

Soziale Benachteiligung betrifft nicht nur ethnische Minderheiten, sondern wir werden alle Gruppen von Menschen dort finden. Armut und verwehrte Gleichberechtigung, wirtschaftli-chen Armut werden leider oft und gerne ethnisiert, Gruppen generell kriminalisiert. Das fördert in der Gesellschaft Ängste, Rassismus, Vorurteile und Hass. Dieser Mechanismus fördert Intoleranz und Ausgrenzung. Tatsache ist, dass soziale Umstände Armut verursachen. Sehr oft hat diese Ausgrenzung und Diskrimnierung von Menschen einen Grund, denn hier werden Menschen dazu gezwungen, weit unter Mindestlohn zu arbeiten und werden bis aufs Äusserste ausgebeutet. Das passiert bei uns in Rheinland-Pfalz aber auch in ganz Europa, diese Men-schen haben keine Stimme und das will ich ändern.

Gerade für Menschen aus Osteuropa, die in ihrer Heimat extrem diskrimniert werden, kann man mit guten Konzepten die Ausbildung in ihrer Heimat ermöglichen,damit haben sie die Chance als qualifzierte Arbeitskräfte in Ihrer Heimat und auch überall in Europa eine reele Chance auf ein würdiges Leben zu haben. Joint-Ventures mit deutschen Firmen die sich be-wusst bei ihren Auszubildenden für Menschen aus sozial Benachteiligen Gruppen entscheidet. Dies funktioniert schon zum kleinen Teil und hier werde ich ansetzen um es populärer zu machen. Deswegen ist es ohne die Entzerrung von sozialen Brennpunkten kaum möglich, einer Stig-matisierung der Menschen die dort leben entgegen zu treten. Somit befinden sich seit Generationen Familien in einem Teufelskreis von Armut und haben keine gleichberechtigte Chancen zur Teilhabe, besonders Kinder leiden unter dieser Situation weil sie nicht die gleichen Bildungschancen wie Kinder haben, welche in nicht stigmatisierten Wohnsituationen leben.

Eine Entzerrung der Brennpunkte kann nur dann funktionieren, wenn die Kommune bereit ist, keine Segregationspolitik im Sozialen Wohnungsbau zu betreiben, sondern eine Durchmischung anzustreben. Diese muss dann von Inklusions-Begleitern auch betreut werden. Dazu gehört Mut und der Wille tatsächlich seit Generationen ausgegrenzten Menschen die Möglichkeit zu geben, aus diesen Brennpunkten heraus zukommen. Nur dann können wir diesen Teufelkreis durchbrechen und eine gleichberechtigte Partizipation ermöglichen. Hier würde für die gesamte Gesellschaft eine Win-Win-Situation entstehen und wir würden endlich damit aufhören, Potenzial und Talente diskriminierter und ausgegrenzter Bürger brach liegen zu lassen. Vor allem bekämen diese Bürger ein besseres Selbstwertgefühl, ihre Würde und die Chance auf Anerkennung.

Das Interview führt Raik Dreher

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Thu, 26 Apr 2018 10:06:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_stadtratsfraktion_neue_massnahmen_gegen_die_vermuellung_der_stadt/ Grüne Stadtratsfraktion: Neue Maßnahmen gegen die Vermüllung der Stadt http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_stadtratsfraktion_neue_massnahmen_gegen_die_vermuellung_der_stadt/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_stadtratsfraktion_neue_massnahmen_gegen_die_vermuellung_der_stadt/ Die Grünen im Rat fordern die Verwaltung auf, ein Maßnahmenpaket zur Reduzierung des... 23.4.2018

Die Grünen im Rat

Grüne Stadtratsfraktion: Neue Maßnahmen gegen die Vermüllung der Stadt

Die Grünen im Stadtrat der Stadt Ludwigshafen fordern die Verwaltung auf, ein Maßnahmenpaket zur Reduzierung des Verpackungsmülls auf öffentlichen Flächen zu entwickeln. Hans-Uwe Daumann, Fraktionsvorsitzender: "Weggeworfene Getränkebecher und Fastfood-Verpackungen auf öffentlichen Flächen nehmen weiter zu. Wir vermissen vor allem eine städtische Kampagne zur Müllvermeidung." In vielen Städten werden bereits Mehrweg- oder Recyclingsysteme für Getränkebecher genutzt. Auf Antrag der grünen Stadtratsfraktion hat die Stadtverwaltung im Werkausschuss am 20. April zugesagt, in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen, die Fast-Food verkaufen, ein Konzept für die Einführung eines Pfandsystems zu entwickeln.

Die Vorstellungen der Grünen gehen darüber hinaus. Die grüne Fraktion hält eine Marketingkampagne zur Müllvermeidung und zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Verpackungsmüll für notwendig. Auch sollten die Anbieter von „To-Go“-Produkten stärker zur Verantwortung herangezogen werden. In vielen Fällen ist der achtlos weggeworfene Müll im Stadtbild problemlos an Hand der Werbeaufdrucke auf eine geringe Zahl von Fast-Food- und Bäckereiketten zurückzuführen. Die Grünen im Rat wollen das Thema auch in die nächste Sitzung des Umweltausschusses der Stadt einbringen.

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Mon, 23 Apr 2018 07:32:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_radverkehr_in_ludwigshafen_endlich_ernst_nehmen/ Grüne in Süd: Radverkehr in Ludwigshafen endlich ernst nehmen http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_radverkehr_in_ludwigshafen_endlich_ernst_nehmen/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_radverkehr_in_ludwigshafen_endlich_ernst_nehmen/ Die Fraktion der Grünen im Ortsbeirat der südlichen Innenstadt nimmt die Diskussion um den... Zweifellos hat sich in den letzten Jahren für Radfahrer in Ludwigshafen einiges getan, zum Beispiel durch das seit 2015 bestehende Fahrradmietsystem oder der Verbesserung der Radverbindung von und nach Mannheim bei der Auf- und Abfahrt Konrad-Adenauer-Brücke und Lichtenberger Ufer. Da ist allerdings noch viel Luft nach oben. Die Fraktion im Ortsbeirat hat bereits 2017 beantragt, einen Fahrradparkhaus nach Münsteraner Beispiel am S-Bahn Haltepunkt Ludwigshafen-Mitte zu bauen. Aber erst nach dem Dieselgipfel hat die Verwaltung für den Fonds „Nachhaltige Mobilität in der Stadt“ ein Fahrradparkhaus als eine Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs aufgenommen. Die Fraktion fordert neben diesem Fahrradparkhaus auch die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung. Raik Dreher, Fraktionssprecher: „Die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr ist verkehrspolitisch sinnvoll und in Mannheim überhaupt kein Thema. Ist die Straßenverkehrsordnung in Baden-Württenberg eine andere als in Ludwigshafen?“ Jens Brückner: „Der Schutzstreifen in der Lagerhausstraße zeigt, dass der Radverkehr in Ludwigshafen immer noch stiefmütterlich behandelt wird. Hier muss die Stadt deutlich umsteuern, damit unsere Luft sauberer wird und Fahrverbote vermieden werden können.“ Auch der Radschnellweg von Mannheim kommend über Ludwigshafen in die Vorderpfalz muss endlich umgesetzt werden.

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Sun, 22 Apr 2018 14:57:00 +0200
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/stadt_und_kreis_muessen_gemeinsam_oepnv_und_radverkehr_voranbringen/ Stadt und Kreis müssen gemeinsam ÖPNV und Radverkehr voranbringen http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/stadt_und_kreis_muessen_gemeinsam_oepnv_und_radverkehr_voranbringen/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/stadt_und_kreis_muessen_gemeinsam_oepnv_und_radverkehr_voranbringen/ Der öffentliche Nahverkehr und der Radverkehr müssen nachhaltig gestärkt werden, und zwar über die... Grüne Fraktionen im Stadtrat Ludwigshafen und im Kreistag Rhein-Pfalz-Kreis:

Stadt und Kreis müssen gemeinsam ÖPNV und Radverkehr voranbringen

Die Kostenexplosion bei der Sanierung der Hochstraße Süd in Ludwigshafen und der nun für 2023 angekündigte Abriss der Hochstraße Nord bringen die Gefahr mit sich, dass über viele Jahre hinweg in der Region Investitionsmittel in die Zementierung einer veralteten Verkehrsinfrastruktur fließen statt in die zukunftsgewandte Förderung von Radverkehr, Bussen und Bahnen. Die grünen Fraktionen im Ludwigshafener Stadtrat und im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises erklären deshalb anlässlich ihres Treffens am 17. April:

Im Bereich Verkehr sind die Stadt Ludwigshafen und der umgebende Rhein-Pfalz-Kreis in hohem Maße voneinander abhängig. Die beiden grünen Fraktionen fordern angesichts der erwartbaren Umwälzungen in Ludwigshafen verstärkte Anstrengungen der Verwaltungen in Stadt und Kreis, den Umweltverbund voranzubringen. Der öffentliche Nahverkehr und der Radverkehr müssen nachhaltig gestärkt werden, und zwar über die Grenze von Stadt und Kreis hinweg. Das Beispiel Radschnellweg Rhein-Neckar belegt, dass neue Ideen aufgegriffen und tatkräftig vorangetrieben werden müssen. Weitere deutliche Verbesserungen bei der Qualität und Quantität des Radwegenetzes, bei Bus- und Bahnverbindungen, der Qualität des ÖPNV und bei der Verknüpfung der Verkehrsmittel sind im Sinne der vielen Tausend Pendlerinnen und Pendler notwendig. Auch müssen sich die Verantwortlichen ernsthaft und zeitnah mit der seit langem vorgehaltenen Möglichkeit neuer Straßenbahntrassen zwischen Rheingönheim und Neuhofen und aus Ludwigshafen über Maudach nach Mutterstadt auseinandersetzen.

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Thu, 19 Apr 2018 07:37:00 +0200