B90/GRÜNE Ludwigshafen http://www.gruene-lu.de BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ludwigshafen stellen sich vor. http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_gleichberechtigte_vertretung_von_frauen_im_konzern_stadt_vorantreiben/ Grüne im Rat: Gleichberechtigte Vertretung von Frauen im Konzern Stadt vorantreiben http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_gleichberechtigte_vertretung_von_frauen_im_konzern_stadt_vorantreiben/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_gleichberechtigte_vertretung_von_frauen_im_konzern_stadt_vorantreiben/ Die Beteiligung von Frauen in kommunalen Parlamenten ist ein wichtiger Baustein der Gleichstellung....  

Die Grünen im Rat 20.1.2019

Grüne im Rat: Gleichberechtigte Vertretung von Frauen im Konzern Stadt vorantreiben

Die Beteiligung von Frauen in kommunalen Parlamenten ist ein wichtiger Baustein der Gleichstellung in der Kommune. Zum hundertjährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland darf aber nicht vergessen werden, dass Frauen auch im "Konzern Stadt Ludwigshafen" noch einen weiten Weg bis zur gleichberechtigten Vertretung vor sich haben. Auf der zweiten Führungsebene der Stadtverwaltung sind von 35 Bereichsleitungen nur 7 weiblich besetzt. Weibliche Vorstandsmitglieder in städtischen Tochtergesellschaften gibt es nicht. In den mit Stadtratsmitgliedern besetzten Aufsichtsräten stellen Frauen nur eine kleine Minderheit. Die gesetzlich vorgeschriebenen Gleichstellungsziele der städtischen Tochtergesellschaften müssen nach unserer Auffassung weitaus ehrgeiziger formuliert werden. Die grüne Fraktion im Ludwigshafener Stadtrat startet deshalb eine Initiative mit dem Ziel, mehr Frauen in Führungs- und Aufsichtspositionen zu bringen. Für die städtischen Aufsichtsräte schlagen wir eine Selbstverpflichtung der Fraktionen vor, Frauen mindestens mit dem Anteil zu entsenden, der ihrem Anteil an den gewählten Stadtratsmitgliedern entspricht. Mindestens 50 % Frauen in den Kommunalparlamenten und dann auch 50 % Frauen in städtischen Aufsichtsräten und Gremien sollten das Ziel sein!

Hans-Uwe Daumann, Fraktionsvorsitzender

Monika Kleinschnitger, Stv. Fraktionsvorsitzende

Heike Heß, frauenpolitische Sprecherin

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Sun, 20 Jan 2019 17:34:00 +0100
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_cdu_hat_nichts_dazu_gelernt/ Grüne im Rat: CDU hat nichts dazu gelernt. http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_cdu_hat_nichts_dazu_gelernt/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_im_rat_cdu_hat_nichts_dazu_gelernt/ Die CDU Stadtratsfraktion Ludwigshafen fordert einen Masterplan Innenstadt 2030. „Angesichts des... 18.01.2019

Die Grünen im Rat

Grüne im Rat: CDU hat nichts dazu gelernt.

Die CDU Stadtratsfraktion Ludwigshafen fordert einen Masterplan Innenstadt 2030. „Angesichts des CDU-geführten Baudezernats ein seltsamer Vorgang, liegt doch hier die Planungshoheit", bewertet Christian Brückmann, baupolitischer Sprecher der Grünen im Rat. "Die nun vorgestellten 10 Thesen und Forderungen zur Entwicklung der Innenstadt sind überwiegend Anpassungen an die Realität.“ Darüber hinaus sind Verkehrssicherung und Überwachung von Bestandsbrücken städtische Pflichtaufgaben und daher eine Selbstverständlichkeit.

Anmerkungen zur Hochstraße Süd: Die Reihenfolge Hochstraße Nord vor Hochstraße Süd ist logische Konsequenz der Realität - für die Hochstraße Süd fehlt es bisher am Konzept und an der Finanzierung. Das bisher verniedlicht dargestellte Galeriebauwerk unter der Hochstraße Süd wäre in Wahrheit eine Mauer mitten in der Stadt und war in allen resultierenden Konsequenzen nicht durchdacht. Die CDU gibt für die Hochstraße Süd eine überstürzte Planung zu und will nun eine realistische Herangehensweise mit offener Bürgerbeteiligung. Wenn das hier stattgefunden hat, in welchen anderen Planungsfeldern denn noch? Eine Einbeziehung von externen Fachleuten unter Berücksichtigung aller Planungsoptionen für die Hochstraße Süd: Das wurde bisher verweigert, weil es als unnötig erachtet wurde.

Weitere Punkte der 10 Thesen und Forderungen zur Entwicklung der Innenstadt kommentieren wir wie folgt:

  • Der ÖPNV-Ausbau und eine vernünftige Verkehrslenkung sind eine GRÜNE Dauerforderung.
  • Container am Rathausplatz während der Bauphase sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir brauchen kein hässliches Dauerprovisorium im Herzen der Stadt.
  • Unser in den Haushalt aufgenommener Vorschlag eines Leerstandsmanagements für die gesamte Innenstadt ist hier zielführend.
  • Ist der Rathausturm wirklich ein Wahrzeichen der Stadt? Echte Wahrzeichen sind schon verschwunden: BASF-Hochhaus und Tortenschachtel. Das Gutachten zum Rathausturm sollte abgewartet und dessen Wirtschaftlichkeit bewertet werden.
  • Die Aufrechterhaltung der Verbindung von Hemshof und Innenstadt während der Bauphase muss gewährleistet werden, sonst hängen wir Stadtteile ab. Genauso wichtig ist die Aufrechterhaltung der Nahversorgung. „Bei der Gestaltung der Verbindung zwischen Innenstadt und Hemshof muss alles daran gesetzt werden, das Entstehen neuer Angsträume zu vermeiden“, ergänzt Heike Hess, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Rat, die Einschätzungen der grünen Stadtratsfraktion.

„Nichts dazu gelernt“ so bewerten die Grünen im Rat abschließend die Aktion der CDU „Masterplan Innenstadt 2030“. Inhaltlich erinnern die Vorschläge der CDU an deren Credo von „Verkehr muss fließen“ und zeugen von rückwärtsgewandten Innenstadtträumereien. Die Zukunft der Innenstadt wird so verspielt: „Die Öffnung der südlichen Bismarckstraße für den Autoverkehr ist ein Beispiel für alte Denkmuster, kommentiert Monika Kleinschnitger, Stadträtin aus der Innenstadt, diesen Vorschlag. "Was wir für Ludwigshafen brauchen ist eine nachhaltige Stadtentwicklung, die Klimafragen, Mobilität für alle, Wirtschaft und Lebensqualität gleichwertig nebeneinander betrachtet."

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Fri, 18 Jan 2019 17:47:00 +0100
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_stadtstrasse_auch_im_sueden_realistisch/ Grüne: Stadtstraße auch im Süden realistisch http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_stadtstrasse_auch_im_sueden_realistisch/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_stadtstrasse_auch_im_sueden_realistisch/ Die Grünen im Rat begrüßen die Ankündigung der CDU, dass auf den Bau des massiven... 16.01.2019

Die Grünen im Rat

Grüne: Stadtstraße auch im Süden realistisch

Die Grünen im Rat begrüßen die Ankündigung der CDU, dass auf den Bau des massiven "Galeriebauwerks" unter der Pilzhochstrasse verzichtet werden soll. "Die Einsicht der CDU, dass das bisher geplante Monster-Stützbauwerk zwischen Berliner Platz und Heinigstraße eine weitere gravierende Bausünde wäre, kommt spät, aber gerade noch rechtzeitig," kommentiert Fraktionsvorsitzender Hans-Uwe Daumann. "Die CDU treibt Wahlkampf auf Kosten der Verwaltung und des Noch-Koalitionspartners. Das wirft ein schlechtes Licht auf alle Stadtratsentscheidungen, die bis zum Wahltermin im Mai anstehen. Die amtierende Stadtratskoalition ist in wichtigen Fragen nicht mehr arbeitsfähig." Die grüne Stadtratsfraktion sieht sich in ihrer konsequenten Ablehnung des "Galeriebauwerks" bestätigt. "Eine ebenerdige Stadtstraße ist jetzt auch für den Süden der Innenstadt eine realistische Lösung. Parkplatznot wäre nicht zu befürchten, das hat das aktuelle Parkraumkonzept für die Südliche Innenstadt eindeutig belegt."

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Wed, 16 Jan 2019 17:57:00 +0100
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_begruessen_pflegefachschule_an_der_anna_freud_schule/ Grüne in Süd begrüßen Pflegefachschule an der Anna-Freud-Schule http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_begruessen_pflegefachschule_an_der_anna_freud_schule/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_in_sued_begruessen_pflegefachschule_an_der_anna_freud_schule/ Die Grünen im Ortsbeirat der Südlichen Innenstadt begrüßen den Antrag der Verwaltung eine... Die Grünen im Ortsbeirat der Südlichen Innenstadt begrüßen den Antrag der Verwaltung eine Pflegefachschule an der Anna-Freud-Berufsschule einzurichten.

Mit diesem Tagesordnungspunkt auf der außerordentlichen Sitzung des Schulträgerausschusses am 21. Januar 2019 geht ein lang gehegter Wunsch der Grünen in der südlichen Innenstadt in Erfüllung.

Raik Dreher, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Ortsbeirat: „Wir haben bereits mehrfach und öffentlichkeitswirksam das Anliegen der Anna-Freud-Schule unterstützt und darauf hingewiesen, dass eine staatliche Pflegefachschule in Ludwigshafen dringend nötig ist. Jedes Ober- und Mittelzentrum in Rheinland-Pfalz verfügt über eine staatliche Pflegefachschule. Die privaten Einrichtungen, etwa der Caritas können den Bedarf bei weitem nicht decken. An der Anna-Freud-Schule ist die Fachkompetenz vorhanden, da sie federführend bereits die Prüfungen in den umliegenden privaten Pflegefachschulen organisiert.“

Jens Brückner, Mitglied in der Fraktion der Grünen: „Die demographische Entwicklung im Bund und in Ludwigshafen belegen einen steigenden Bedarf an Pflegekräften in der Gerontologie. Wir werden eines Tages sehr froh über jeden Pflegeplatz und jede Pflegefachkraft in Ludwigshafen sein. Die Weichen hierfür müssen aber jetzt und nicht erst in fünf Jahren gestellt werden. Wenn die SPD die Änderungen im Pflegeberufsgesetz zum Anlass nimmt, sich erst jetzt für die Einrichtung einer Pflegefachschule auszusprechen, erinnern wir daran, dass das Pflegeberufsgesetz schon seit zwei Jahren in Kraft ist. Die GRÜNEN in der südlichen Innenstadt haben in der Vergangenheit jedenfalls kein Bemühen der großen Koalition, allen voran des Schuldezernates, gesehen, die Anna-Freud-Schule in dieser Hinsicht zu unterstützen.“

Pressemitteilung vom 8. Januar 2019

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Thu, 10 Jan 2019 17:16:00 +0100
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_wollen_aussprache_ueber_green_city_tarife_und_barrierefreie_strassenbahnen/ Grüne wollen Aussprache über Green City Tarife und barrierefreie Straßenbahnen http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_wollen_aussprache_ueber_green_city_tarife_und_barrierefreie_strassenbahnen/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/gruene_wollen_aussprache_ueber_green_city_tarife_und_barrierefreie_strassenbahnen/ Die Grünen im Rat bemängeln mangelnde Mitspracherechte des Ludwigshafener Stadtrats bei wichtigen... 09.01.2019

Die Grünen im Rat

Grüne wollen Aussprache über Green City Tarife und barrierefreie Straßenbahnen

Die Grünen im Rat bemängeln mangelnde Mitspracherechte des Ludwigshafener Stadtrats bei wichtigen Themen des öffentlichen Nahverkehrs und beantragen für die nächste Sitzung des Bau- und Grundstücksausschusses am 28. Januar Berichte der Verwaltung und Diskussion der zum Jahresbeginn eingeführten Green City Tarife und der Barrierefreiheit der bestellten neuen Straßenbahnfahrzeuge.

"Die deutliche Kritik von Behinderten- und Seniorenvertretungen an mangelnder Barrierefreiheit der vorgesehenen neuen Straßenbahnfahrzeuge der RNV ist ein ernstzunehmendes Problem. Wir wollen wissen, wie die RNV und die Stadt Ludwigshafen als RNV-Gesellschafter das wichtige Thema Barrierefreiheit voranbringen wollen. Mit der Festlegung auf neue Fahrzeuge werden auf Jahrzehnte hinaus Fakten geschaffen," begründet Fraktionsvorsitzender Hans-Uwe Daumann den Antrag. "Die vergünstigten Green City Tarife, die seit Anfang Januar in der Großwabe Mannheim-Ludwigshafen gelten, begrüßen wir grundsätzlich. Uns fehlen allerdings in Ludwigshafen die Jobticket-Erleichterungen, die in Mannheim gelten. Außerdem wollen wir wissen, warum soziale Aspekte bei der neuen Tarifgestaltung wenig Berücksichtigung fanden. Und uns interessiert das Thema Nachhaltigkeit: Gibt es schon Pläne für die Zeit nach 2020, wenn Mannheim nach jetziger Kenntnis keine Modellstadt mehr sein wird? Wie und wann werden die zwei Jahre der Modellphase ausgewertet?"

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Wed, 09 Jan 2019 14:51:00 +0100
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/einladung_zur_1_sitzung_der_wahlkampfkommission/ Einladung zur 1. Sitzung der Wahlkampfkommission http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/einladung_zur_1_sitzung_der_wahlkampfkommission/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/einladung_zur_1_sitzung_der_wahlkampfkommission/ Auf unserer Mitgliederversammlung am 3. Dezember 2018 wurden die Mitglieder für die... Sat, 05 Jan 2019 12:35:00 +0100 http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/unsere_stadt_gewinnt/ Unsere Stadt gewinnt http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/unsere_stadt_gewinnt/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/unsere_stadt_gewinnt/ Ludwigshafen ist mächtig in Bewegung. Das Zentrum unserer Stadt steht vor dem größten Wandel seit... Unsere Stadt gewinnt

Ludwigshafen ist mächtig in Bewegung. Eine Hochstraße wird fallen. Ein Rathausturm wackelt, ein Einkaufszentrum steht möglicherweise vor dem Abriss. Auf dem wichtigsten Ludwigshafener Platz klafft ein großes Loch. Und die künftige „City West“ wartet auf den ersten Spatenstich. Das Zentrum unserer Stadt steht vor dem größten Wandel seit Jahrzehnten. Die City muss neu gedacht und neu gestaltet werden. Wir diskutieren den unausweichlichen Wandel kritisch, wir sehen aber auch die Chancen. Das Zentrum unserer Stadt kann davon profitieren, kann lebendiger, urbaner, menschenfreundlicher, attraktiver werden, gleichzeitig besser erreichbar sein, grüner und gesünder werden, heller und luftiger. Die Entscheidungen, die wir im Stadtrat zu fällen haben, sind nicht leicht – für uns steht an erster Stelle, dass unsere Stadt gewinnt. Dass es Spaß macht, hier zu wohnen, zu arbeiten, einzukaufen und Kultur zu genießen. Dafür legen wir uns auch 2019 ins Zeug! Wir wünschen allen in Ludwigshafen ein gutes neues Jahr 2019!

Hans-Uwe Daumann und Die Grünen im Rat

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Fri, 04 Jan 2019 08:16:00 +0100
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/starker_mitgliederzuwachs_bei_den_gruenen/ Starker Mitgliederzuwachs bei den Grünen http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/starker_mitgliederzuwachs_bei_den_gruenen/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/starker_mitgliederzuwachs_bei_den_gruenen/ Die GRÜNEN in Ludwigshafen erleben derzeit eine Eintrittswelle, wie schon seit langem nicht... Petra Mazreku, Vorstandssprecherin der GRÜNEN in Ludwigshafen: „Wir sind mit knapp 80 Mitgliedern ins Jahr gestartet und stehen jetzt bei genau 99. Das sind knapp 25% in 12 Monaten! Den Menschen wird immer bewusster, dass der Klimawandel nicht nur eine abstrakte Größe ist, sondern im hier und heute angekommen ist. Die gesellschaftliche Polarisierung führt außerdem noch dazu, dass sich wieder mehr Menschen politisch engagieren wollen. Ganz besonders bei jungen Menschen nehmen wir das wahr. Unter unseren Neumitgliedern sind zwei Drittel unter 35 Jahre alt.“

„Bei den Grünen haben kritische Zeitgenossen schon immer eine Heimat“, ergänzt Raik Dreher, Co-Vorstandsprecher. „Zu uns kommen besonders junge Frauen, die mit der aktuellen Politik nicht einverstanden sind. Die GRÜNEN in Ludwigshafen werden dadurch deutlich jünger und weiblicher.“

Pressemitteilung vom 28.12.2018

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Thu, 03 Jan 2019 10:07:00 +0100
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/mitgliederzuwachs_bei_den_gruenen/ 10 Fragen an den Vorstand http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/mitgliederzuwachs_bei_den_gruenen/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/mitgliederzuwachs_bei_den_gruenen/ 10 Fragen an den Vorstand Seit mehr als einem Jahr ist der neue Vorstand im Amt. Anlass für unseren...  

10 Fragen an den Vorstand Seit mehr als einem Jahr ist der neue Vorstand im Amt. Anlass für unseren Ortsbeirat in Maudach Michael Keßler 10 Fragen an unsere beiden Sprecher*innen zu stellen.

1) Petra: Du hast nach nun etwas mehr als 1 Jahr als Co-Vorstandssprecherin unseres Kreisverbandes inzwischen einige Erfahrungen gesammelt. Hast Du Dir die Arbeit als Vorstand so vorgestellt?

Nun ja, ich habe diesen Job in turbulenten Zeiten übernommen. Was das an Aufwand bedeutet, hatte ich ehrlich gesagt so nicht auf dem Schirm. Einerseits bewegen wir GRÜNEN uns gerade auf der Überholspur. Für uns in Ludwigshafen heißt das hier am Ball zu bleiben, präsenter zu werden und gute Alternativen anzubieten. Andererseits hat der Rücktritt unseres Schatzmeisters Günther Cogac einiges an Mehrarbeit für uns als Sprecher*innen eingebracht. In den letzten Monaten hieß das vor allem, ein deutliches mehr an Verwaltungsarbeiten zu erledigen, was sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat. Die inhaltliche Arbeit kam deshalb etwas zu kurz. Mittlerweile haben wir das aber überstanden und einen neuen Schatzmeister. Jetzt kann es wieder mit voller Kraft um unsere eigentliche Aufgabe gehen: GRÜNE Inhalte vertreten und Wahlkämpfe organisieren.

Eine weitere Besonderheit meines Amtes wurde mir erst in der praktischen Arbeit bewusst, nämlich was es heißt, mit Ehrenamtlern zusammen zu arbeiten. Alles, was sie tun ist vollkommen freiwillig. Das erfordert deutlich mehr Fingerspitzengefühl und gute Überzeugungsarbeit um sie in die eine oder andere Richtung zu bewegen. Anders als in meinem „normalen Leben“ als Arbeitgeberin, wo ich gegenüber Mitarbeiter*innen weisungsbefugt bin. Das ist für mich eine spannende und bereichernde Erfahrung.

2) Raik: Du bist seit 6 Jahren Vorstandssprecher, zuvor warst Du Schatzmeister und Beisitzer. Daneben bist Du Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat der Südlichen Innenstadt, Mitglied im Stadtrechtsausschuss und Beirat unserer Justizvollzugsanstalt und nebenbei noch Schöffe am Amtsgericht. Wie viel Zeit bringst Du für all diese Ämter auf? Machen sie alle noch Spaß?

Ganz ehrlich: Diese Aufgaben machen mir immer noch viel Spaß, sonst würde ich mich da nicht so hineinknien. Mit dem Faktor Zeit: Als Schöffe bin ich wirklich nur an zwei Vormittagen im Jahr beim Amtsgericht. Als Vorstandssprecher sieht das natürlich ganz anders aus. Sitzungen, Schreibtischarbeiten, Parteitage und die Pressearbeit mache ich nicht mit links. Vor- und Nachbereitungen, Anwesenheitspflicht und vieles Mehr vorlangen in Summe schon mindestens zwei ganze Arbeitstage pro Woche für mich. Und auch die vielen Telefonate sind nicht zu unterschätzen, wenn es kurzfristig um Abstimmungen und Lösungen geht, die nicht während unserer Mitgliedsversammlungen oder Vorstandssitzungen besprochen werden konnten.

3) Petra und Raik: Ihr hattet einige Zeit, um als Co-Vorstandssprecher ein Team zu werden. Wie beurteilt Ihr das selbst: Läuft Eure Zusammenarbeit gut? Habt Ihr Wünsche an den / die jeweils andere?

Petra (lachend): Das passt schon, wir haben uns ziemlich gut zusammengerauft und bilden jetzt ein schlagkräftiges Team. Unsere jeweiligen Kompetenzen ergänzen sich gut und wir arbeiten lösungsorientiert. Michael, als unser neuer Schatzmeister, passt da auch sehr gut rein, er gibt jedenfalls schon gleich richtig Gas. Das erleichtert die Arbeit natürlich erheblich! Im Allgemeinen, aber das betrifft den Gesamt-Vorstand, nicht nur die Geschäftsführung, wünsche ich mir für das nächste Jahr, dass bestimmte interne Prozesse noch etwas flüssiger laufen und weniger Zeit beanspruchen, um uns eben verstärkt auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren zu können. Gerade weil uns sehr arbeitsintensive Zeiten mit dem nächsten Wahlkampf bevorstehen. Wir wollen in LU den bundesweiten Schwung unbedingt mitnehmen und ein gutes Ergebnis einfahren.

Raik: Petra ist für mich ein Glücksfall, wenn ich daran denke, mit wie vielen Wechseln ich in der letzten Jahren schon im Vorstand hatte umgehen müssen. Gerade das vergangene Jahr war nicht von Pappe und sehr arbeitsintensiv. Ohne Petra hätte ich sicherlich ein paar graue Haare mehr.

4) Petra und Raik: Was seht Ihr als Eure Aufgaben als Vorstandssprecher an?

Petra: Da ist natürlich die allgemeine organisatorische Arbeit zu nennen, die notwendig ist um den Kreisverband einfach nur am Leben zu halten. Finanzen im Blick behalten, regelmäßige Veranstaltungen, wie Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen zu planen und zu organisieren gehören ebenso dazu, wie ganz Banales, wie das Bezahlen von Rechnungen oder die Bestellung von diversen Info- und Aktions-Materialien, wie Flyer, Plakate etc.

Und dann natürlich die politische Repräsentation der GRÜNEN in Ludwigshafen. Beispielsweise führen wir mit dem neuen Kommunalwahlprogramm gerade eine spannende Debatte und legen neue und andere Schwerpunkte. So hat bspw. das Thema „Frauen- und Gleichstellungspolitik“ im Wahlprogramm der vergangenen Kommunalwahl kaum eine Rolle gespielt. Das ist dieses Mal anders! In diesem Sinne sehe ich es ebenfalls als meine Aufgabe an, durch meine Arbeit mehr Frauen dazu zu motivieren, sich politisch einzubringen.

Einen persönlichen Erfolg sehe ich in der Gründung des Arbeitskreises Frauen, der das Kapitel „Frauen und Gleichstellung“ erarbeitet hat. Das haben die Frauen klasse gemacht und ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich dafür bei ihnen bedanken. Jetzt geht es noch drum, das landesweit ausgerufene Ziel der paritätischen Besetzung von Gremien zu erreichen. Dazu möchte ich auch noch eine kleine Kampagne starten, um unsere weiblichen Mitglieder darin zu bestärken, auf der Liste zu kandidieren!

Raik: Meine Aufgabe als Vorstandssprecher ist es in erster Linie, den Laden zusammen zu halten. Hier sind mir Lenken, Leiten und Gestalten wichtig. Denn Ergebnis der Prozesse soll organisatorisch ein funktionierender Kreisverband sein. Andererseits soll es inhaltlich letztlich immer ein Ergebnis geben, hinter dem alle GRÜNEN im Kreisverband stehen. Beispielsweise unsere Auffassung zum Metropol. Dazu kommt die Pressearbeit, ohne die nichts geht.

Nicht zu unterschätzen ist das „Öffentlich sein“. Überall wo ich hingehe, ob zum Filmfestival oder Neujahrsempfang der Stadt: Ich bin eine öffentliche Person und immer in der Rolle des Vorstandssprechers der GRÜNEN für die Menschen sichtbar. Das ist manchmal auch etwas zweischneidig und nicht immer leicht.

5) Petra und Raik: Der Vorstand besteht nicht nur aus Euch beiden und dem Schatzmeister, sondern auch aus den Beisitzern. Welche Aufgaben übernehmen die Beisitzer? Wer macht was? Wie organisiert Ihr Euch?

Petra: Momentan tragen zwei der 5 Beisitzerinnen und Beisitzer die Verantwortung für die Mitgliederverwaltung, d.h. die Stammdatenpflege in unserer Buchhaltung, Begrüßung der Neumitglieder, die Organisation von Neumitgliedertreffen etc. Einer der Beisitzer*innen fungiert als unser Technikbeauftragter und kümmert sich z.B. um das Mikrofon bei Veranstaltungen. Und im Übrigen haben die Beisitzerinnen und Beisitzer das gleiche Stimmrecht wie alle Vorstandsmitglieder und treffen mit uns gemeinsam die relevanten Entscheidungen des Kreisverbandes.

6) Petra und Raik: Eure Arbeit wird für die Parteimitglieder durch den Newsletter und die Mitgliederversammlungen sichtbar. Man kann erkennen, dass sich einiges verändert hat. Mir persönlich gefällt beispielsweise der neu eingeführte Wechsel zwischen organisatorischen und thematischen Mitgliederversammlungen sehr gut. Habt Ihr Pläne für weitere Veränderungen?

Petra: Ja, im Zuge meiner „Einarbeitung“ hat sich herausgestellt, dass unsere Satzung an bestimmten Stellen unpräzise ist. Das betrifft bspw. die Funktionen der einzelnen Beisitzer*innen, aber auch die fehlende Nennung von Europaabgeordneten in unserer Beitrags- und Kassenordnung. Wir hatten aber auch noch nie einen Europaabgeordneten aus unserem Kreisverband.

Raik: Eine Satzungsreform ist auch mein Anliegen vor der nächsten Wahl eines neuen Vorstandes. Ansonsten haben wir mit einem detaillierten Jahresplan schon viele Aktivitäten festgezurrt, wie den Europa-Tag, die Osterstände, den Infostand zum Filmfestival, das Hafen- oder unser Sommerfest, um nur einiges zu nennen. Mit dem Kommunalwahlprogramm stellen wir uns programmatisch nicht nur für den Kommunalwahlkampf auf, sondern im Kern für die nächsten 5 Jahre. Diesen Prozess gut zu Ende bringen ist mein Ziel. Und dann möchte ich, dass wir GRÜNE bei der Kommunal- und Europawahl in Ludwigshafen endlich zweistellig werden und weiter wachsen. Dazu gebe ich im Wahlkampf meine ganze Kraft.

7) Raik und Petra: Die Grünen sind bundesweit im Aufwind. Auch in unserem Kreisverband konnten wir einige neue Mitglieder gewinnen. Findet dieser Mitgliederzuwachs bei uns im selben Maß wie in anderen Kreisverbänden statt? Bitte gebt ein paar Beispiele. Falls es Unterschiede gibt, was sind die Gründe?

Petra: Wir sind mit 78 Mitgliedern ins Jahr gestartet und haben gerade in der letzten Vorstandssitzung das 99. Mitglied aufgenommen. Ich finde, das kann sich sehen lassen. Was mich besonders freut: Es sind viele junge, engagierte Mitglieder darunter und davon besonders junge Frauen. Raik: Der Mitgliederzuwachs betrifft die ganze Partei und auch unseren Landesverband. Überall gehen die Zahlen nach oben. Das bringt neue Gesichter und neue Ideen. Ich denke da zum Beispiel an die Mitgliederversammlung, bei der wir den neuen Schatzmeister gewählt haben. Da ändert sich auch die Diskussionskultur und das finde ich spannend.

8) Petra und Raik: Pressemitteilungen sind ein probates Mittel, die Öffentlichkeit von seiner Arbeit zu informieren. Mitteilungen unserer Fraktion sind öfter in der Zeitung. Ebenso Mitteilungen von Dir, Raik, als Ortsbeirat in Süd. An die letzte Pressemitteilung des Vorstandes im Namen des Kreisverbandes kann ich mich jedoch nicht erinnern. Warum nutzt ihr dieses Mittel der Öffentlichkeitsarbeit nicht?

Raik: Wir als GRÜNE in Ludwigshafen sind öffentlich in Erscheinung getreten, zuletzt mit einer Pressemitteilung zum Mitgliederzuwachs. Ob Partei, Fraktion im Stadtrat oder im Ortsbeirat, die meisten Ludwigshafener unterscheiden da nicht. So betrachtet sind wir in den letzten Jahren deutlich vorangekommen, was sicher auch daran liegt, dass meine Fraktion im Ortsbeirat der Südlichen Innenstadt sich öfter mal zu Wort meldet. Und wir als Sprecher*innen gaben gleich nach unserer Wahl in der "Rheinpfalz" ein großes Interview. Selbst hatte ich mich später auch zum Metropol in einem längeren Interview dort geäußert.

Mal davon abgesehen bespielen wir nicht nur die Printmedien. Heute sind mehr und mehr die sozialen Medien wichtig. Wir sind auf Facebook sehr aktiv, haben Twitter und Instagram. Letzteres ist für die junge Generation zunehmend ein Leitmedium.

Außerdem halten wir unsere Homepage aktuell, was allein schon viel Arbeit kostet. Das ist übrigens noch eine Aufgabe, an die wir ran wollen. Wir wollen mit einem Relaunch der Homepage ein neues, frischeres Erscheinungsbild.

Petra: Hier kann ich Raik nur zustimmen. Wir versuchen alle Kanäle zu nutzen, können aber nicht permanent alle mit Informationen füttern.

9) Petra und Raik: In den letzten Mitgliederversammlungen war nicht mehr zu übersehen, dass die Aktiven unseres Kreisverbandes in mindestens zwei Lager gespalten sind. Das ist für politische Parteien nichts Ungewöhnliches, bindet aber auf allen Seiten viel Energie. Was wollt ihr tun, um eine Verhärtung zu vermeiden und die Lager wieder zusammen zu bringen?

Petra: Ich muss nochmals vorausschicken: Dieses Jahr begleitete uns stark der Rücktritt unseres Schatzmeisters. Das hat viel Kritik nach sich gezogen, auch was das Drumherum betraf. Mir war es aber wichtig durch transparente und kompetente Arbeit dafür zu sorgen, dass die Führung des Kreisverbandes funktioniert. Auch wenn ich so manche Vorbehalte mir gegenüber verstehen kann, weil ich sehr schnell in eine gehobene Position gekommen bin, so glaube ich aber, dass ich mit meiner bisherigen Arbeit gezeigt habe, dass ich mir der Verantwortung bewusst bin, die dieses Amt mit sich bringt.

Raik: Als Sprecher gehört es zur Jobbeschreibung mit unterschiedlichen Meinungen und Haltungen umzugehen, sie zu moderieren und Mehrheitspositionen zu vertreten. Und bei allen Differenzen bin ich mir trotzdem sicher: Wir kämpfen am Ende alle für ein gutes grünes Ergebnis in Ludwigshafen. Nach der Kommunalwahl wird sich vieles beruhigen. Außerdem finde ich es gar nicht schlecht, wenn es Alternativen gibt, auch personell, wie bei der Wahl des Schatzmeisters. Das belebt die demokratischen Prozesse spürbar.

10) Petra und Raik: Welche Ziele habt ihr für den Kreisverband 2019? Etwa bei den Mitgliederzahlen oder bei politischen Aktionen?

Petra: In Sachen Mitgliederzahlen soll es natürlich so weitergehen, klare Sache. An erster Stelle für 2019 steht aber zunächst mal die Kommunalwahl an, die von uns allen einiges abverlangen wird. Ich würde gern ein wenig weg vom „klassischen“ Wahlkampf mit Infoständen und Kopfplakaten. Mit kreativen Ideen draußen auf der Straße unterwegs sein, das ist mein Ziel. Ein paar Ideen gibt es schon, aber das wird dann schlussendlich die Wahlkampfkommission entscheiden.

Danach möchte ich mich gern auf unseren Grundsatzprogrammprozess konzentrieren. Dort sind viele spannende Debatten aufgemacht worden, die gerade ziemlich kontrovers diskutiert werden, wie z.B. unsere Haltung zur modernen Gentechnik oder auch in Sachen Sozialpolitik bei Robert Habecks „Garantiesicherung“, die als „Brücke“ gedacht ist zwischen Grundeinkommensgegnern und Befürwortern. Wenn alles klappt, dann wird es irgendwann im Sommer eine Veranstaltung mit „Stargast“ dazu geben.

Raik: Ich kann mich da Petra nur anschließen. Wenn die GRÜNEN in Ludwigshafen wachsen und nicht nur als Oppositionspartei wahrgenommen werden wie unter der großen Koalition und wenn wir dann auch noch unsere Ideen für ein besseres Ludwigshafen erfolgreich unter die Leute bringen, dann ist viel erreicht. Unser Ziel ist es jedenfalls, mindestens zweistellig zu werden.

Michael Keßler: Herzlichen Dank!

 

 

 

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Tue, 01 Jan 2019 18:26:00 +0100
http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/neujahrsempfang_2019/ Neujahrsempfang 2019 http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/neujahrsempfang_2019/ http://www.gruene-lu.de/home/home-volltext/article/neujahrsempfang_2019/ Mit unseren Gästen Romeo Franz, dem Europaabgeordneten für die Metropolregion Rhein-Neckar, Dr.... Sat, 29 Dec 2018 21:56:00 +0100